Stadtentwicklung

A small house enables Zero Waste on a grand scale

The ZERO WASTE SPACE shows possible solutions to reduce the waste of resources and energy in the construction industry. This sector produces 60 percent of the waste in Europe. The ZERO WASTE SPACE tackles the problem where it arises: In the conception and planning phase. The result is a house that is not only built in zero-waste quality, but also actively supports its potential residents in not producing any waste. Muthesius Transferpark, the competence centre of the Muthesius University of Fine Arts and Design, accompanies the project, which serves as a scalable model for design, architecture and construction.

 

Ein kleines Haus betreibt Zero Waste im großen Stil: Der ZERO WASTE SPACE

Der ZERO WASTE SPACE zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, (...)

18.06.2019 · ,

Design for debate: public urinals for women (29. April, 18 Uhr)

Ein Abend rund um geschlechtergerechtes Pinkeln mit den Designerinnen Bettina Möllring und Elisa Otañez

Das Veranstaltungsformat „Design for debate“ des Muthesius Transferparks geht in die zweite Runde: Am Montag, den 29. April 2019, ab 18 Uhr dreht sich im Glasfoyer der Muthesius Kunsthochschule alles um Urinale für Frauen, denn das Angebot an öffentlichen Toiletten ist zwischen den Geschlechtern ungleich verteilt. Für Frauen gestaltet es sich schwierig, in öffentlichen Bereichen einem der grundlegendsten Bedürfnisse nachzukommen: dem Pinkeln.

Die mexikanische Designerin Elisa Otañez ist auf Einladung von Bettina Möllring, Professorin für Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule, und dem Muthesius Transferpark, dem Kompetenzzentrum der Hochschule, in Kiel zu Gast. Elisa Otañez hat 2018 ihr Studium in Social Design an der Design Academy Eindhoven mit ihrem Masterprojekt „Yellow Spots“ abgeschlossen und stellt ihren Entwurf, (...)

25.04.2019 · ,

Design for debate: Feinstaub zum Abendbrot

Feinstaub atmen ist für uns alle alltäglich. Feinstaub anschauen, anfassen und ihn auf dem Teller vor uns liegen haben hingegen – eher nicht. Architektin Iris de Kievith und Designerin Annemarie Piscaer haben sich auf die Fahnen geschrieben, genau das zu ändern.

Am Dienstag, den 19. Februar, um 18 Uhr präsentieren die beiden Initiatorinnen des Projekts „serVies“ auf Einladung des Muthesius Transferparks im Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule (Legienstraße 35, 24103 Kiel) einen neuen Zugang zum Thema Feinstaub: irritierend, haptisch und visuell erfahrbar. Piscaer und de Kievith betreiben Feinstaubernte, sie waschen Feinstaub von den Wänden der stark feinstaubbelasteten Stadt Rotterdam. Mit dem Staub glasieren sie selbst gestaltetes Porzellangeschirr. (...)

04.02.2019 · , ,

Weltpremiere für den Pop-up-Store von MOKIT und NO TALENT

Eröffnung des Pop-up-Stores von MOKIT und NO TALENT

Store-Eröffnung: 5. Januar 2019, 17.30 Uhr, Schloßstraße 6, Kiel, Eintritt frei

Leerstand wird zu Freiraum, wenn MOKIT und NO TALENT am 5. Januar 2019 ihren Pop-up-Store in der Kieler Innenstadt eröffnen. MOKIT, ein Team aus Studierenden der Muthesius Kunsthochschule, stellt mit seinem flexiblen Möbelsystem das Grundgerüst des Stores, das Designbüro und Modelabel
NO TALENT bespielt die skulpturartigen Möbelstücke. Vom 5. bis zum 26. Januar belebt der Store mit einem Programm aus Musikveranstaltungen, einer Fotoausstellung sowie einem Magazinrelease die Kieler Altstadt. Zur Eröffnung um 17.30 Uhr kommen begleitende Klänge von Colani Ufo (Soul und Funk). (...)

04.01.2019 · , ,

MOKIT – flexibles Mobiliar für Pop-up-Stores in Kiel und auf der ganzen Welt

Leere Läden in den Innenstädten sind Mist. Das dachten sich auch die Kieler Wirtschaftsförderung und das Referat Kreative Stadt, als sie 2017 zusammen mit Kiel Marketing das Projekt „Zukunft der Innenstadt“ entwickelten, um u. a. Leerstände kurzfristig durch Pop-up-Stores und -Galerien zu beleben. Verbunden mit dieser Idee ist, die jeweiligen Zwischenmieter*innen zu motivieren, neuartige Konzepte auszuprobieren, die dabei helfen, auch die Innenstadt selbst zu transformieren: Von einem Ort des Austauschs von Waren zu einem Ort des Austauschs von Ideen, Diskursen, Aktionen, durch Konzerte, Lesungen, Debatten, Nachbarschaftsfeste, Experimente und und und.

Zwischennutzungen leerer Läden sind temporär und kommen oft kurzfristig zustande. Mieter*innen kommen mit Ideen, aber meistens ohne Möbel. Dafür gibt es ab Januar 2019 MOKIT, (...)

28.11.2018 · , ,

„Auf einmal hatte ich einen Schuss in der Milchkanne“ – die Neugestaltung des Kieler Iltisbunkers

Das Konzept „Auf einmal hatte ich einen Schuss in der Milchkanne“ von Prof. Piotr Nathan ist im Frühjahr 2018 als Siegerentwurf aus dem von der Landeshauptstadt Kiel ausgeschriebenen Wettbewerb für die Neugestaltung des Iltis-Hochbunkers in Kiel-Gaarden hervorgegangen. Das Motiv ist eine Gemeinschaftsarbeit, an der bisher schon über 100 Künstler*innen, Kunststudierende und Schulklassen aus Kiel, Gdansk, Zoppot und Gdynia beteiligt sind. Das Wandgemälde thematisiert den Matrosenaufstand von 1918, der in diesem Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feiert. Und Revolution ist bei diesem Kunstwerk Gestaltungsprinzip, denn Piotr Nathans Entwurf wird von den Beteiligten auf Leinwände übertragen – und dabei frei interpretiert. Jedes der insgesamt 320 Elemente des Werks zeigt in der Realisierung die besondere Handschrift einer individuellen Person. (...)

28.11.2018 · ,

Smart City Kiel: Wissenstransfer, Bürger beteiligen, vernetzen

Erste September School mit Prof. Frank Jacob zur #diwokiel2017

 

Als der Muthesius Transferpark im Sommer 2017 den Betrieb aufnahm, waren die Planungen der Landeshauptstadt Kiel für die erste Digitale Woche bereits weit fortgeschritten. Obwohl unser Team noch gar nicht komplett war, haben wir nicht lange gefackelt und zusammen mit Prof. Frank Jacob (Interface Design) ein zweitägiges Angebot organisiert. Das Pilotprojekt für unser jährliches Format „September School“ konnte am 16. September starten. Unter dem Titel „User Experience Design Grundlagen für Smart City Projekte“ wurden am ersten Tag in einem intensiven Workshop mit Design Thinking Methoden jede Menge Ideen zu Smart City Konzepten entwickelt. Am zweiten Tag war die Kieler Bevölkerung gefragt: Auf dem Blücherplatz stiegen die 15 Teilnehmer*innen der September School in eigens angefertigte Ideenaufnahmeanzüge, (...)

21.06.2018 · , ,

Raus aus den gewohnten Räumen – Willkommen in Haus 1

Transfer ist Bewegung und darum haben wir damit gleich bei uns selbst angefangen. Ganz bewusst hat der Muthesius Transferpark den Schritt heraus aus der Kunsthochschule getan und seine Räume im Anscharcampus in der Wik bezogen. Haus 1 direkt gegenüber der Petruskirche gehört zum denkmalgeschützten Ensemble des ehemaligen Marinelazaretts. Wo früher dessen Verwaltung untergebracht war, wirken jetzt zusammen mit uns freie Kreative, der VekselWirk-Coworkingspace, Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kunsthochschule und Projekte der Heinrich-Böll-Stiftung unter einem Dach. Schon länger wandelt sich das Gelände hin zu einem gemischten Wohn- Kunst- und Kreativquartier, das auf den gesamten Stadtteil ausstrahlt. Aber es gibt auch weiter viel Raum, das Profil auszubauen und mitzugestalten. Als Vermittler von Innovationskompetenzen sind wir hier also genau richtig. (...)

30.05.2018 ·

Muthesius-Transferzentrum

Die Muthesius Kunsthochschule in Kiel beginnt mit dem größten Drittmittelprojekt in ihrer Geschichte. Der Förderbescheid in Millionenhöhe wurde am 16.05.2017 an Dr. Arne Zerbst, den Präsidenten der Kunsthochschule, übergeben.

Mit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Innovationstransfer im Bereich Gestaltung sollen verschiedene Methoden des Wissenstransfers, Prozesse von Cross-Innovation, Internationalisierung und Interdisziplinarität zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Hochschule ermöglicht, gestärkt und begleitet werden. Es entsteht ein Raum für Austausch und Dialog. Das kreative Potenzial der Muthesius Kunsthochschule soll künftig Innovationen und neue Arbeitsweisen in traditionelle Branchen hineintragen. (...)

01.06.2017 ·

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter, Designer, Raumstrategen und Künstler Impulsgeber in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen: In Haus 1 auf dem Anscharcampus gehören wir zum jungen Kreativquartier in Kiel-Wik.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen. Für Workshops und größere Veranstaltungen nutzen wir die neu eingerichteten Seminarräume in Haus 1.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten des Präsidiums der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks sind die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH und die Anschar Kultur- und Kreativwirtschaft GmbH.

Weitere Fragen?
Dr. Inge Schröder
schroeder@muthesius.de
T +49 (0)172 420 230 8