Ausstellungen

Vom Sommer im September, von reisenden Häusern und vielem mehr – die Transfergazette Nr. 3 ist da

In nagelneuem Gewand zeigen wir unsere Arbeit aus den letzten Monaten. Ein besonderer Fokus dieser Ausgabe liegt auf der ersten September Academy des Transferparks. Unter dem Leitmotiv „neu denken, anders handeln – neu handeln, anders denken …“ ermöglichte das neue Qualifizierungsformat einen vielfältigen Blick in die Kunsthochschule hinein und heraus. Natürlich dürfen auch der Zero Waste Space, neue Perspektiven auf Stadtentwicklung mit Design for debate #3 oder die Siegerbeiträge unserer Studierenden zur Metamorphose des Kieler Umweltministeriums nicht fehlen. Außerdem waren wir viel unterwegs und haben Eindrücke und Wissen aus Berlin, Dessau und Essen mitgebracht.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen! (...)

09.04.2020 · , , , , , ,

ACHTUNG: ENTFÄLLT! Einladung zum Vortrag: Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design am 19.3.20

Leider müssen auch wir unsere Einladung zum Vortrag „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“ am 19.3.20 zurückziehen. Aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Krise können wir keine öffentliche Veranstaltung verantworten. Wir bitten um euer Verständnis und wünschen euch in diesen Zeiten alles Gute und vor allem Gesundheit!

 

Das Krankenhaus ist ist ein besonderer Ort: Durchgangsort und Arbeitsplatz, ein Raum der Hoffnung und Heilung, der Angst, aber auch der Alltagsroutine. Kunst und Design können eine Atmosphäre schaffen, die existenzielle Prozesse unterstützt. Diese These gab unserer Ausstellung „Das klinische Bild“ ihr Gerüst. Aber was ist dran aus Sicht der Forschung? Wie lässt sich die Wirkung von Kunst und Design in Klinikumgebungen auf Patient*innen und Mitarbeiter*innen untersuchen und messen? (...)

Im Rahmen der Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“ gibt Dr. Fudickar einen Einblick in die Forschung  und stellt seine Studie vor. Danach möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.4.20 geöffnet.

19.3.20 Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der CAU, Brunswiker Straße 2, Kiel
17 Uhr Rundgang durch die Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“
18 Uhr Vortrag von Dr. med. Axel Fudickar „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“

02.03.2020 · , , ,

Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung

Vernissage:
25. April 2019, 17.00 Uhr, Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung Kiel

Können Kunst und Gestaltung dazu beitragen, Klinikgebäuden eine Qualität zu verleihen, die die Genesungsprozesse kranker Menschen unterstützt?

Studierende und Absolvent*innen der Muthesius Kunsthochschule stellen ihre Positionen zur Diskussion, die im Rahmen eines Wettbewerbs für Kunst in den neuen Klinikgebäuden des UKSH in Kiel und Lübeck entstanden sind. Die künstlerischen Arbeiten werden in ihren Verwendungszusammenhängen präsentiert und erlebbar gemacht.

Künstler*innen:
Elvira Bäfverfeldt Marklund, Felisha Bahadur, Lotta Bracker, Ute Diez und Chili Seitz, Julia Dankmer und Ronja Koppe, Anja Germanova, Nina Henrich, Helena Hintz, Andrea Kahlke, Rebecca Popken, Meike Schlemmer, Oskar Schroeder, (...)

04.04.2019 · ,

Weltpremiere für den Pop-up-Store von MOKIT und NO TALENT

Eröffnung des Pop-up-Stores von MOKIT und NO TALENT

Store-Eröffnung: 5. Januar 2019, 17.30 Uhr, Schloßstraße 6, Kiel, Eintritt frei

Leerstand wird zu Freiraum, wenn MOKIT und NO TALENT am 5. Januar 2019 ihren Pop-up-Store in der Kieler Innenstadt eröffnen. MOKIT, ein Team aus Studierenden der Muthesius Kunsthochschule, stellt mit seinem flexiblen Möbelsystem das Grundgerüst des Stores, das Designbüro und Modelabel
NO TALENT bespielt die skulpturartigen Möbelstücke. Vom 5. bis zum 26. Januar belebt der Store mit einem Programm aus Musikveranstaltungen, einer Fotoausstellung sowie einem Magazinrelease die Kieler Altstadt. Zur Eröffnung um 17.30 Uhr kommen begleitende Klänge von Colani Ufo (Soul und Funk). (...)

04.01.2019 · , ,

„Auf einmal hatte ich einen Schuss in der Milchkanne“ – die Neugestaltung des Kieler Iltisbunkers

Das Konzept „Auf einmal hatte ich einen Schuss in der Milchkanne“ von Prof. Piotr Nathan ist im Frühjahr 2018 als Siegerentwurf aus dem von der Landeshauptstadt Kiel ausgeschriebenen Wettbewerb für die Neugestaltung des Iltis-Hochbunkers in Kiel-Gaarden hervorgegangen. Das Motiv ist eine Gemeinschaftsarbeit, an der bisher schon über 100 Künstler*innen, Kunststudierende und Schulklassen aus Kiel, Gdansk, Zoppot und Gdynia beteiligt sind. Das Wandgemälde thematisiert den Matrosenaufstand von 1918, der in diesem Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feiert. Und Revolution ist bei diesem Kunstwerk Gestaltungsprinzip, denn Piotr Nathans Entwurf wird von den Beteiligten auf Leinwände übertragen – und dabei frei interpretiert. Jedes der insgesamt 320 Elemente des Werks zeigt in der Realisierung die besondere Handschrift einer individuellen Person. (...)

28.11.2018 · ,

Wonnemonat September – Digitale Woche, Nacht der Wissenschaft und InnovationsFestival

Kiel, September 2018. Semesterferien. Die besinnlichste Zeit im Jahr, in der Innehalten großgeschrieben wird, sich Kräfte und Gedanken neu zusammensetzen. Aber Moment mal … Studierende schlagen Nägel in Wände, setzen Wasserwaagen an, reichen VR-Brillen, diskutieren die Chancen und Grenzen des Designs … und ist das nicht gar ein Professor auf dem Fahrrad? Also noch einmal: Kiel, September 2018. Semesterferien und zugleich Monat wissenschaftlicher und innovativer Großveranstaltungen. Bei der Digitalen Woche, der Nacht der Wissenschaft und beim InnovationsFestival war die Kunsthochschule samt Transferpark mit dabei.

 

#diwokiel2018

Vom 8. bis 15. September 2018 ging die Digitale Woche in Kiel in die zweite Runde. (...)

28.11.2018 · ,

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter*innen, Designer*innen, Raumstrategen*innen und Künstler*innen Impulsgeber*innen in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer*innen für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten*innen können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung, Tanja Lücker ist zuständig für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks ist die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH.

Fragen?

Dr. Inge Schröder
T +49 (0)172 / 420 230 8, E schroeder@muthesius.de