Ausschreibung: gewinner*innen pokal // trophäe für den Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein

Gesucht wird eine überzeugende und realisierbare Gestaltungsidee für den „gewinner*innen pokal“ des Ideenwettbewerbs Schleswig-Holstein. Der Pokal/ die Trophäe soll die regionale Verwurzelung, die Interdisziplinarität aber auch die Innovationskraft ausgezeichneter Ideen kommunizieren und darstellen.
Gefragt ist ein Gestaltungsentwurf, der später potentiell in Kleinserie produzierbar ist, da die Chance besteht, dass sich der Pokal zu einem festen Format des zweijährig ausgeschriebenen Ideenwettbewerbes entwickelt. Es wird ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro verliehen. Für Umsetzung und Material stehen dem Siegerentwurf nochmals 750 Euro zur Verfügung.
Interessent*innen für die Teilnahme können sich bis zum 15.6. für die Teilnahme am Wettbewerb per E-Mail anmelden. Es werden bis zu zehn Teilnehmer*innen eingeladen, ein Gestaltungskonzept einzureichen. Für Material und Aufwand erhalten diese jeweils 100 Euro.
Der Pokal wird der Sieger*in des disziplinübergreifenden Ideenwettbewerbs SH vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz am 15. November in Kiel offiziell überreicht.
Da in 2018 die Muthesius Kunsthochschule Partnerin des Ideenwettbewerbes SH ist, möchten die Hochschule und der Muthesius Transferpark dies zum Anlass nehmen, die Kompetenzen der Kunsthochschule sichtbarer zu machen. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Wettbewerb „gewinner*innen pokal // trophäe“ speziell an Studierende und Absolvent*innen der Kunsthochschule.

Interessensbekundungen für die Teilnahme bis zum 15.6. 2018 bitte formlos an Anke Müffelmann (mueffelmann@muthesius.de. Bitte mit Namen, Studiengang, Kontakt und zwei Fotos von bisherigen Arbeiten.

Die Abgabe der Abgabe der Konzepte, Modelle und Prototypen ist dann bis zum 16. Juli 2018 möglich.

 

21.06.2018 ,

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter*innen, Designer*innen, Raumstrategen*innen und Künstler*innen Impulsgeber*innen in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer*innen für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten*innen können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung, Tanja Lücker ist zuständig für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks ist die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH.

Fragen?

Dr. Inge Schröder
T +49 (0)172 / 420 230 8, E schroeder@muthesius.de