Herzlichen Glückwunsch! Sabine Schlüters Zero Waste Space mit Nachhaltigkeitspreis der Stadt Kiel ausgezeichnet

Seit 2016 verleiht die Landeshauptstadt Kiel ihren eigenen Nachhaltigkeitspreis, jedes Jahr für einen anderen Schwerpunkt. Gefragt waren dieses Mal Projekte aus dem Bereich „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“. Gleich fünf Auszeichnungen konnte Stadtbaurätin Doris Grondke am 20. Mai 2020 überreichen. Einer der beiden 2. Preise ging an die Architektin Sabine Schlüter für ihren Zero Waste Space. Mit dem Forschungsprojekt setzt die Absolventin der Muthesius Kunsthochschule neue Maßstäbe. Durch Reduktion auf das Wesentliche und die ausgefeilte Kombination von Materialien, Bauweise, Technik, Innenausbau und Design wird der Prototyp auf rund 20 Quadratmetern alles bieten, was man für ein nahezu abfallfreies und zugleich ressourcenschonendes Bauen und Bewohnen braucht.

Das mobile Haus, dessen Korpus aus Fertigbauteilen aus Holz, (...)

25.05.2020 · , ,

Vom Sommer im September, von reisenden Häusern und vielem mehr – die Transfergazette Nr. 3 ist da

In nagelneuem Gewand zeigen wir unsere Arbeit aus den letzten Monaten. Ein besonderer Fokus dieser Ausgabe liegt auf der ersten September Academy des Transferparks. Unter dem Leitmotiv „neu denken, anders handeln – neu handeln, anders denken …“ ermöglichte das neue Qualifizierungsformat einen vielfältigen Blick in die Kunsthochschule hinein und heraus. Natürlich dürfen auch der Zero Waste Space, neue Perspektiven auf Stadtentwicklung mit Design for debate #3 oder die Siegerbeiträge unserer Studierenden zur Metamorphose des Kieler Umweltministeriums nicht fehlen. Außerdem waren wir viel unterwegs und haben Eindrücke und Wissen aus Berlin, Dessau und Essen mitgebracht.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen! (...)

09.04.2020 · , , , , , ,

ACHTUNG: ENTFÄLLT! Einladung zum Vortrag: Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design am 19.3.20

Leider müssen auch wir unsere Einladung zum Vortrag „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“ am 19.3.20 zurückziehen. Aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Krise können wir keine öffentliche Veranstaltung verantworten. Wir bitten um euer Verständnis und wünschen euch in diesen Zeiten alles Gute und vor allem Gesundheit!

 

Das Krankenhaus ist ist ein besonderer Ort: Durchgangsort und Arbeitsplatz, ein Raum der Hoffnung und Heilung, der Angst, aber auch der Alltagsroutine. Kunst und Design können eine Atmosphäre schaffen, die existenzielle Prozesse unterstützt. Diese These gab unserer Ausstellung „Das klinische Bild“ ihr Gerüst. Aber was ist dran aus Sicht der Forschung? Wie lässt sich die Wirkung von Kunst und Design in Klinikumgebungen auf Patient*innen und Mitarbeiter*innen untersuchen und messen? (...)

Im Rahmen der Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“ gibt Dr. Fudickar einen Einblick in die Forschung  und stellt seine Studie vor. Danach möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.4.20 geöffnet.

19.3.20 Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der CAU, Brunswiker Straße 2, Kiel
17 Uhr Rundgang durch die Ausstellung „Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung“
18 Uhr Vortrag von Dr. med. Axel Fudickar „Evidence Based Design und Neuroästhetik – Messung der Wirkung von Kunst und Design“

02.03.2020 · , , ,

Design for debate #3 verpasst? Beide Vorträge zu innovativer Stadtentwicklung jetzt online

Das Kesselhaus der Muthesius Kunsthochschule platzte aus allen Nähten, als wir die Expertinnen für innovative Stadtentwicklung, Tina Saaby und Frauke Gerstenberg, im Dezember 2019 für Design for debate #3 zu Gast hatten. Kein Wunder, ihr Thema „Feeling the city – How do we create cities for and with people“ traf in einer Stadt im Umbruch, wie es Kiel ja seit längerem ist, den Nerv von Studierenden, Städteplaner*innen, Architekt*innen, Vertreter*innen der Stadtverwaltung und Bürger*innen. Wie sieht die Zukunft der Innenstadt aus? Wie können wir sie besser, nämlich menschlicher gestalten und auf unsere Bedürfnisse anpassen? Wie lässt sich eine Stadt fühlen und warum ist das für die künftige Stadtplanung so wichtig? Die Antworten von Tina Saaby, (...)

25.02.2020 · , ,

Design for debate #3 am 11.12.19, 19:30 Uhr: feeling the city

Einladung Veranstaltung

 

Der Muthesius Transferpark lädt herzlich ein zu Design for debate #3: „feeling the city – how do we create cities for and with people“. Zu Gast sind dieses Mal Tina Saaby, ehemalige Stadtarchitektin von Kopenhagen und Ehrenmitglied des BDA
 und Frauke Gerstenberg, raumlaborberlin, z. Z. Gastprofessorin an der Muthesius Kunsthochschule.

Anlässlich des Muthesius-Semesterprojektes „Kiel 2042 // flämische straße“ beschreiben die beiden Architektinnen ihre Erfahrungen zum Thema Stadtentwicklung und erläutern die wichtigsten Impulse aus Architektur, Kunst und Design für eine lebendige und lebenswerte Stadt: Was brauchen Städte heute, um die universell menschlichen Bedürfnisse ihrer Bewohner*innen zu erfüllen? Wie bleibt dabei genügend Raum für Diversität und Gemeinschaft? (...)

03.12.2019 · ,

Wie und was können Unternehmen von Muthesianer*innen lernen? Lars Baumann von der ELAC Electroacustic GmbH und Frank Wedemeyer von der ACO Gruppe erzählen

Im Sommersemester 2019 fanden zwei ganz besondere Kooperationen statt: mit der Büdelsdorfer ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG und mit der Kieler ELAC Electroacustic GmbH. In den beiden Transferprojekten arbeiteten Studierende aus dem Industriedesign mit ihren Professor*innen und Dozent*innen zusammen mit Mitarbeiter*innen des jeweiligen Unternehmens an konkreten und weniger konkreten Lösungen rund um Wasser bzw. Klang. Genaueres ist leider noch streng geheim, dafür geben aber Lars Baumann, Geschäftsführer der ELAC Electroacustic GmbH, und Frank Wedemeyer, Leiter Service und Design der ACO Gruppe, einen Einblick in ihre Zusammenarbeit mit der Muthesius Kunsthochschule.

 

Lars Baumann, Geschäftsführer der ELAC Electroacustic GmbH

Warum kooperiert ELAC mit der Muthesius Kunsthochschule? (...)

10.07.2019 · ,

Willkommen zum Werkschnack!

Ein Nachmittag in der Werkstatt, ein Thema oder Gadget und jede Menge Expertise. Wenn dann noch angenehme Gespräche und gekühlte Getränke hinzukommen, ist man beim Werkschnack auf dem Anscharcampus gelandet. Am 24. Juni fand dieses von Werkstattleiter Matthias Wiedwald initiierte Format zum ersten Mal statt. Mit dabei: Martin Fischbock von Light Instruments und seine EDGE, ein System, das verschiedenste Untergründe zu perfekten Projektionsflächen werden lässt. In der Transferwerkstatt durfte fröhlich probiert werden, ob das kleine Gerät samt App hält, was es verspricht. Das Ergebnis: Runde Textilkabinen, dreieckige Holzkonstruktionen, Menschen – die EDGE zaubert mit ein wenig Geschick (und natürlich einem Beamer) klare Bilder auf ALLES. Wer das mit eigenen Augen sehen will, (...)

27.06.2019 ·

A small house enables Zero Waste on a grand scale

The ZERO WASTE SPACE shows possible solutions to reduce the waste of resources and energy in the construction industry. This sector produces 60 percent of the waste in Europe. The ZERO WASTE SPACE tackles the problem where it arises: In the conception and planning phase. The result is a house that is not only built in zero-waste quality, but also actively supports its potential residents in not producing any waste. Muthesius Transferpark, the competence centre of the Muthesius University of Fine Arts and Design, accompanies the project, which serves as a scalable model for design, architecture and construction.

 

Ein kleines Haus betreibt Zero Waste im großen Stil: Der ZERO WASTE SPACE

Der ZERO WASTE SPACE zeigt Lösungsmöglichkeiten auf, (...)

18.06.2019 · ,

Ein neues Veranstaltungsformat für den Muthesius Transferpark

Am 19. Februar 2019 fand „Design for debate“, das neue, öffentliche Veranstaltungsformat des Muthesius Transferparks, das erste Mal statt. Das Konzept „Design for debate“ geht auf die Designer*innen Tony Dunne und Fiona Raby zurück, die Design als Medium verstehen, das Debatten, z. B. rund um soziale und kulturelle Aspekte neuer Technologien, ermöglicht. Durch Impulse von Professorin Bettina Möllring hat der Transferpark ein Format, das diese Gedanken aufnimmt, ins Leben gerufen. Für die erste Veranstaltung von „Design for debate“ konnten wir, ebenfalls dank Bettina Möllring, dann auch gleich wunderbare Gäste gewinnen: das Team von „serVies“, Architektin Iris de Kievith und Designerin Annemarie Piscaer aus Rotterdam. Mit dabei hatten die beiden ihr Feinstaubgeschirr, (...)

06.05.2019 ·

Wir bauen uns ein Krankenhaus: Das klinische Bild – Kunst beflügelt Genesung

Eine Ausstellung so gemütlich wie ein Krankenhaus. Und das gewollt und noch dazu gut gefüllt mit Besucher*innen. Wer macht denn sowas? Der Muthesius Transferpark! Natürlich nicht allein, sondern, wie es sich für ein ordentliches Transferprojekt gehört, mit allerlei Kooperationspartner*innen sowie Beteiligten der Muthesius Kunsthochschule.

Aber von vorn: Zuerst war da im letzten Wintersemester der Wettbewerb „Kunst hilft Heilen – Atmosphäre beflügelt Genesung“, den wir in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein durchgeführt haben. Studierende, Alumni und Alumnae aus verschiedenen Bereichen der Hochschule beschäftigten sich mit der Aufenthaltsqualität von Krankenhäusern, besuchten die imposanten Neubauten der Universitätskliniken in Kiel und Lübeck und reichten letztendlich Wettbewerbsbeiträge ein. Wie so üblich kam es zu einer Zwischen- und Abschlusspräsentation mit kompetenter Fachjury und dann: zum großen Plan einer Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse. (...)

03.05.2019 ·

Muthesius Transferpark – Gestaltungsraum für Innovation


Der Muthesius Transferpark ist das Kompetenzzentrum der Kunsthochschule. Mit ihrem speziellen Wissen und ihrer Perspektive sind Gestalter*innen, Designer*innen, Raumstrategen*innen und Künstler*innen Impulsgeber*innen in jedem Innovationsprozess. Ganz gleich, ob es dabei um Produkte, Diskurse oder Veränderungsprozesse in Unternehmen, Institutionen oder in der Gesellschaft geht. Weil Transfer immer auch etwas mit Perspektivwechsel zu tun hat, haben wir bewusst Räume außerhalb der Kunsthochschule bezogen.

Transfer ist keine Einbahnstraße: Wir sorgen für den Austausch und für Kooperationen mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mit unseren speziellen Projekt-, Veranstaltungs- und Qualifizierungsformaten verknüpfen wir die Kompetenzen aus verschiedenen Welten. Dabei verstehen wir uns auch als Übersetzer*innen für ein breiteres Verständnis von Design und Gestaltung. Denn hervorragendes Design ist viel mehr als ein Produkt. Es ist ein offener Prozess. Eine Methode, die den Anspruch an höchste Qualität ebenso braucht wie den Mut zum Scheitern, Verwerfen und wieder neu Losgehen – und die gerade darum besonders gut dazu beitragen kann, dass Innovationsvorhaben gelingen. Dass wir dies anbieten können, ist in Schleswig-Holstein etwas ganz Besonderes, denn wir sind die einzige Kunsthochschule im Land.

Transfer heißt bewegen, verändern, umsetzen

Lehrende und Studierende entwickeln jedes Semester Fragestellungen zu den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen, sie erforschen und entwerfen Lösungen. In unserem Innovationslabor auf dem Anscharcampus können Entwürfe vertieft, weitergedacht und umgesetzt werden – als Transferprojekte in allen Themenfeldern, zu denen an der Kunsthochschule, auch interdisziplinär, gelehrt und geforscht wird. Dazu zählen Medical Design/Health Care, Demografie, Mobilität, Nachhaltigkeit/Klimaschutz, Digitalisierung, Wissenschaftskommunikation, Produktion der Zukunft, Zukunft der Innenstadt,

Zum Innovationslabor gehören Arbeitsräume sowie eigene Werkräume. Ausgestattet als moderne Werkstatt ist hier Raum für den Transfer von Ideen und Modellen in umsetzbare Strukturen. Wir beraten und begleiten Projektteams dabei, ihre Entwürfe zu hinterfragen, Gedanken zu vertiefen, mit Material zu experimentieren. Die Werkräume sind zugleich Vernetzungs- und Austauschraum. Experten*innen können hier die Fachkenntnisse ihres Gebietes mit anderen teilen und sich austauschen. Dies ermöglichen wir in wiederkehrenden Gesprächs- und Tüftelrunden zu bestimmten Themen, Materialien oder Werkzeugen als auch mit Fachvorträgen.

Hintergrund

Der Muthesius Transferpark wurde zum 1. April 2017 zunächst für fünf Jahre als Kompetenzzentrum bewilligt. Gefördert mit Mitteln der EU und des Landes Schleswig-Holstein, haben wir im Sommer 2017 unsere Arbeit aufgenommen. Wissenschaftliche Leiterin unseres interdisziplinären Teams ist Dr. Inge Schröder, Prof. Dr. Bettina Möllring leitet das Projekt auf Seiten der Kunsthochschule. Die Koordinatorinnen Anke Müffelmann und Susanne Kollmann verantworten Innovationslabor, Vernetzung sowie Qualifizierung und Internationalisierung, Tanja Lücker ist zuständig für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Die Werkräume liegen in den Händen von Tobias Gehrke, Susanne Martens ist zuständig für Finanzen und Personal. Projektpartner des Transferparks ist die Kieler Wirtschaftsförderung GmbH.

Fragen?

Dr. Inge Schröder
T +49 (0)172 / 420 230 8, E schroeder@muthesius.de